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Kölns Grün: Gartenkunst der Weimarer Zeit in Köln
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Die Reformbestrebungen einer breiten sozialen Grünbewegung führten am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer Modernisierung der städtischen Lebenswelt: die Integration ehedem militärisch genutzter Bauten und Flächen in den zivilen Bereich und ihre Umwandlung in ‚Grüne Forts‘ gehört zu den markantesten bau- und gartenkünstlerischen Projekten der Zeit.
Nach dem Ersten Weltkrieg ergriff der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die Initiative, die preußische Festung des 19. Jahrhunderts in einen die Stadt umgebenden - damals so genannten - Wald- und Wiesengürtel zu verwandeln. Der Hamburger Stadtplaner Fritz Schumacher schuf den Landschaftsplan für den Äußeren Grüngürtel, während der Kölner Gartendirektor Fritz Encke die Detailplanung für ausgewählte Garten-, Schul- und Sportanlagen auf den ehemaligen Forts und Zwischenwerken entwarf. In zwei unterschiedlichen Führungen nähern wir uns diesem Thema:
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Waldschule, Rosenbeet und Felsengarten
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Während der linksrheinischen Fahrradführung werden dekorative Schmuckgärten, eine Gartenarbeits-Schule sowie Sport- und Spielanlagen besichtigt. Ausgehend von der Parkanlage auf dem Zwischenwerk VIII b in Marienburg, das noch wesentliche fortifikatorische Aufbauten zeigt, führt die Tour entlang der Militärringstraße nach Lindenthal zum Fort Deckstein (Fort VI) mit seinem Felsengarten. In Müngersdorf besichtigen wir die von den Kölner Schulen noch stets für den Unterricht genutzte Freiluft- und Gartenarbeits-Schule (Freiluga) auf dem Zwischenwerk V a sowie in Bocklemünd ein Sportzentrum auf dem Fort IV. Die Entstehungs- und Baugeschichte der einzelnen Festungsbauten sowie der Festung Köln im 19. Jahrhundert sind wesentliche Teile der Führung.
Treffpunkt: KVB-Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer Dauer: ca. 4 Std., Strecke: ca. 16 km Bitte bringen Sie Ihr eigenes verkehrstüchtiges Fahrrad mit Preis: 240 Euro Gruppengröße: max. 20 Personen
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Vom Preußenfort zum Park
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Die Führung in Köln-Mülheim stellt zwei benachbart gelegene Gärten vor. Auf dem großen, weitgehend mit seinen Kasernenbauten erhaltenen Fort XI an der Piccoloministraße besichtigen wir eine parkartige Erholungsanlage mit Spielfeld. Der dekorative Schmuckgarten auf dem kleineren Zwischenwerk XI b an der Berliner-/Cottbusser Straße war zu seiner Entstehungszeit eine der am aufwendigsten gestalteten und bepflanzten Anlagen mit verschiedenen Gartenpartien auf unterschiedlichen Niveauebenen. Heute erscheint dieses Kunstwerk in seinen Strukturen erhalten, während die ursprüngliche Pflanzenvielfalt verloren ist. Die Entstehungs- und Baugeschichte der einzelnen Festungsbauten sowie der Festung Köln im 19. Jahrhundert sind wesentliche Teile der Führung.
Treffpunkt: Fort XI, Piccoloministraße Dauer: ca. 1,5 Std. Preis: 140 Euro Gruppengröße: max. 25 Personen
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Weitere Fragen beantworten wir gerne unter 0221 977 10 56 oder per Mail.
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